Der Wikingerring – Fingerschmuck aus dem Reich der Mythologie

Das Tragen eines Wikingerring war bei den Wikingern ebenso beliebt, wie das Anlegen eines Armreifs als dekorativer Armschmuck und Glücksbringer. Der Wikingerring kommt in vielen verschiedenen Größen und Modellen daher und gilt auch bei heutigen Liebhabern der Wikingerzeit als beliebtes Schmuckstück, das nicht nur bei Besuchern traditioneller Mittelalter- und Fantasy-Märkte sehr beliebt ist, sondern auch im Alltag gerne getragen wird. Der Wikingerring wird heute vorwiegend aus Silber oder Bronze gefertigt und mit sagenumwobenen Motiven aus der nordischen Mythologie versehen. Neben schmalen Silberringen mit filigran gearbeitetem Zopfmuster, beeindrucken auch imposante große Stücke aus Bronze oder Silber, die als Siegelring mit Thorhammer oder Runen-Abbild beeindrucken. Der Fingerring für den kampferprobten Wikinger Mann von heute ist frei von Edel- oder Kunststeinen, sondern glänzt mit feinster Handarbeit, die jeden Wikingerring zu einem wertvollen Einzelstück werden lässt. Der Fingerring aus Bronze oder Silber ist bei weiblichen und männlichen Trägerinnen gleichermaßen beliebt, verleiht nicht nur jedem Wikinger- und Fantasy Outfit den letzten Schliff, sondern wird häufig auch als Freundschaftsring genutzt.

Der Wikingerring im geschichtlichen Hintergrund

Der Wikingerring war nicht nur ein Kunststück des germanischen Handwerks. Als kriegerische Seeleute fielen bei zahlreichen Beutezügen auch kostbarer Schmuck, wie Armbänder, Halsketten und Ringe in die Hände der Krieger, die als Trophäe zum Zeichen des Sieges gerne getragen wurden. Der Wikingerring galt als Statussymbol, das Wohlstand und sozialen Stand seines Trägers zum Ausdruck brachte. Während imposante Ringe mit Motiven aus der nordischen Mythologie verbunden sind, nutzten die Handelsleute des nordischen Volkes den Wikingerring als Zahlungsmittel zum Kauf von verschiedenen Waren, die sie während ihrer ausgedehnten Handelsreisen entdeckten. Ein Fingerring durfte nur von freien Männern und Frauen getragen werden, die über eine entsprechende gesellschaftliche Stellung verfügten. Der Wikingerring eines Kriegers gab Auskunft über die Heldentaten, die er in kriegerischen Auseinandersetzungen vollbracht hatte und fungierte gleichzeitig als Glücksbringer zum Schutz vor feindlichen Übergriffen.

Der Wikingerring mit zahlreichen Motiven – welche Bedeutung haben sie?

Der massive Wikingerring mit dem Motiv des Thorshammer verleiht Kraft und Macht und gehörte auch heute noch zu den beliebtesten Fingerringen stattlicher Wikinger Männer. Der Donnergott Thor gehörte, neben seinem Vater Odin, zu den wichtigsten Göttergestalten der Wikinger: Neben seiner Position als Wettergott wurde er wegen seines ungezügelten Temperaments und seinem Kampfgeist bewundert und gefürchtet. Der legendäre Hammer Thors, der ihn immer begleitete, galt nicht als nur als Zeichen absoluter Macht und Zerstörung, sondern wurde auch als Quelle des Glücks und der Fruchtbarkeit gedeutet. Ähnlich, wie der Wikinger Armreif wird auch der Wikingerring häufig mit fein gearbeiteten Köpfen der Odins Wölfe Geri und Freki versehen, die seinem Träger oder seiner Trägerin Sicherheit und Schutz verleihen sollen. Der Ragdal Wikinger Ring gehört als Schutz- und Freundschaftsring zu den beliebtesten Fingerringen für begeisterter Liebhaber der germanischen Schmuck Handwerkskunst. Das geflochtene Band als Verzierung eines Fingerrings gilt als Symbol uneingeschränkter Freundschaft, die weder einen Anfang, noch ein Ende hat. Das Volk der Wikinger galt als gastfreundlich und hilfsbereit. Freundschaften zwischen einzelnen Sippen Mitgliedern waren besonders wertvoll und wurden ausgiebig gepflegt. Nach dem Prinzip des Gebens und Nehmens machte man sich gegenseitig Geschenke, um die Freundschaft auch langfristig zu erhalten.