Wikinger Haarschmuck – gepflegte Bärte und Haare

Das Volk der Wikinger war, im Gegensatz zum weitverbreiteten Mythos der kriegstreibenden Barbaren, besonders reinlich in der körperlichen Hygiene und war das Äußerliche, wie durch das Aufhübschen druch Wikinger Haarschmuck, sehr wichtig. Sie kämmten täglich das Haar, trugen Wikinger Haarschmuck und wechselten häufig ihre Kleidung. Der Wikinger Mann war nicht nur stolz auf seine Haarpracht, sondern legte auch großen Wert auf eine ausgiebige Bartpflege. Der Samstag galt bei den Wikingern als Badetag, an dem auch die Haare und der Bart einer eingehenden Reinigung unterzogen wurden. Anschließend wurde frische Kleidung angelegt und der Bart mit einem traditionellen Wikinger Bartschmuck versehen. Der Bart galt als männliches Statussymbol und wurde mit Stolz in jede Schlacht getragen. Ein individueller Wikinger Bartschmuck, der in Form einer Wikinger Bartperle in die Barthaare nach dem Kämmen eingearbeitet wurde, gehörte zum täglichen Begleiter des Kriegers oder Händlers. Dazu wurden die Barthaare nach dem Kämmen meist geflochten und anschließend mit einer Wikinger Bartperle aus Metall geschmückt. Der Wikinger Bartschmuck erlebt heute ein Revival und ist auch beim modernen urbanen Bartträger sehr beliebt. Die Wikinger Bartperle des Wikinger Haarschmucks lassen sich vielseitig im Haar oder Bart verwenden und werden aus Silber oder Bronze gefertigt. Der Wikinger Bartschmuck ist, wie viele andere Schmuckstücke dieser Epoche, mit Motiven aus der nordischen Mythologie oder Runen versehen, die dem Träger Kraft, Mut und Wohlstand verleihen sollen.

Wie schmückte die Wikinger Frau ihre Haare?

Die unverheiratete Wikinger Frau trug ihre Haare offen oder in Zöpfen geflochten, während verheiratete Frauen ihre Haarpracht unter einem Kopftuch verbargen. Der Wikinger Haarschmuck für Frauen besteht vorwiegend aus Haarspangen, Haarnadeln und Lockenperlen, die in die Haare eingearbeitet wurden. Haar- oder Gewandnadeln aus Metall oder geschnitztem Knochen dienten zum Hochstecken der Haare oder zur Befestigung des Kopftuchs. Haarspangen, die vorwiegend aus Knochen oder Horn geschnitzt wurden, hielten die wallende Mähne der Nordfrau im Zaum und galten als beliebter Wikinger Haarschmuck. Haarspangen aus Leder, Zinn oder Silber gehören auch heute noch zum beliebten Haarschmuck der modernen Wikinger Frau und werden nicht nur zu besonderen Anlässen der Mittelalterszene ins Haar gesteckt, sondern gelten auch im Alltag als dekorativer Haarschmuck.

Der Wikinger Haarschmuck in der Geschichte?

Wikinger Haarschmuck gab, sowie viele andere Schmuckstücke dieser Zeit, Auskunft über den Reichtum oder den Stand des Trägers oder der Trägerin. Die soziale Stellung innerhalb einer Sippe oder Gemeinschaft brachte man mit kostbarem Haar-, Arm- oder Halsschmuck zum Ausdruck, der nicht nur aus den geübten Händen der nordischen Schmuckhersteller stammte, sondern auch als Beutestück aus erfolgreichen Raubzügen Verwendung fand. Das Wikinger Volk gehörte zu den erfolgreichsten Kaufleuten dieser Epoche, die bis in den fernen Orient reisten, um ihre Waren gegen edle Stoffe, Edelsteine oder andere regionale Waren zu tauschen. Der Wikinger Haarschmuck war eine beliebte Handelsware, die nicht nur in den Handelsvertretungen der nordischen Nachbargebiete an die örtlichen Kaufleute vertrieben wurde, sondern auf den damaligen Handelsrouten bis ins innere Russlands transportiert wurden. In den Wikingersiedlungen, die sich im Laufe der Jahre in England, Irland und der Normandie bildeten, blühte der Handel mit Wikinger Haarschmuck sowie sonstigen Schmuckstücken auf und sorgte für Wohlstand unter den Siedlern.